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April
 

20.04.2009

Jan Metzger Kandidat für Radio Bremen-Intendanz

Findungskommission schlägt dem Rundfunkrat Jan Metzger als Kandidaten für die Wahl zum Radio Bremen-Intendanten vor. Leiter der ZDF-Redaktion „heute journal“ soll neuer Senderchef werden.

"Zur Vorbereitung der Wahl des neuen Radio Bremen-Intendanten hat sich die Findungskommission einmütig für Jan Metzger entschieden", erklärte heute (20.04.09) die Rundfunkratsvorsitzende Eva-Maria Lemke-Schulte. Die nach dem Radio Bremen-Gesetz vorgeschriebene Wahl des Intendanten durch die Mitglieder des Rundfunkrates findet am 14. Mai 2009 statt.
Jan Metzger ist seit 2006 beim ZDF in Mainz und dort derzeit Redaktionsleiter des "heute journals“. Zuvor hatte er Führungsaufgaben beim Hessischen Rundfunk (hr) wahrgenommen, als Wellenchef von hr1 und Programmleiter des "hr fernsehen“. Darüber hinaus leitete er beim hr das Projekt Digitalisierung Fernsehen.
Das Radio Bremen-Gesetz regelt, dass der Rundfunkrat unter Beteiligung des Verwaltungsrates eine Findungskommission einsetzt und diese den Mitgliedern des Rundfunkrates einen Wahlvorschlag macht.
Die neunköpfige Findungskommission unter dem Vorsitz der stellvertretenden Rundfunkratsvorsitzenden, Susan Mittrenga, hat sich bis zum Bewerbungsschluss am 23. Februar 2009 durch intensive, persönliche Ansprache um qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten bemüht. Aus der Vielzahl der hochkarätigen Bewerbungen hat sich das Gremium nach eingehender Beratung für den 53-jährigen Journalisten als Wahlvorschlag für die Nachfolge von Prof. Dr. Heinz Glässgen (65) ausgesprochen, dessen Intendantenvertrag zum 30. Juni 2009 endet.


Bayerischer Fernsehpreis Nachwuchsförderpreis für Julia von Heinz

Für die BR-Produktion "Standesgemäß" bekommt Drehbuchautorin und Regisseurin Julia von Heinz den Nachwuchsförderpreis des Bayerischen Fernsehpreises 2009. Der Ehrenpreis für ihr Lebenswerk geht an die österreichische Schauspielerin Christiane Hörbiger. Für ihre Rollen in BR-Produktionen sind drei weitere Schauspieler nominiert.

Julia von Heinz, Blauer Panther, Christiane Hörbiger. Der in diesem Jahr zum vierten Mal vergebene Nachwuchsförderpreis, gestiftet von der LfA Förderbank Bayern, ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung bekommt die Regisseurin Julia von Heinz, weil sie in der BR-Produktion "Standesgemäß" "mit großem Einfühlungsvermögen, bisweilen auch mit einem Augenzwinkern" das Leben ihrer drei Protagonistinnen zeichne, so die Jury in ihrer Begründung.

Schneeberger, Simonischek und Ronstedt nominiert. Für Preise in einzelnen Kategorien wurden am Montag in München bisher zunächst nur Nominierungen bekannt gegeben. Für Produktionen des Bayerischen Rundfunks sind hier die Schauspieler Gisela Schneeberger ("Mit einem Schlag"), Peter Simonischek ("Mit einem Schlag") und Jule Ronstedt ("Franzi") im Rennen.

"Diva des deutschsprachigen Fernsehens". Die österreichische Schauspielerin Christiane Hörbiger wird für ihr Lebenswerk geehrt. Wie Medienminister und Staatskanzleichef Siegfried Schneider mitteilte, würdigte die Jury damit "eine wahrhaftige Diva des deutschsprachigen Fernsehens". Sie verbinde wienerischen Charme, europäische Grandezza und hohe Schauspielkunst. Hörbiger bekommt den "Blauen Panther" als undotierten Ehrenpreis.

Preisverleihung. Den Bayerischen Fernsehpreis wird Ministerpräsident Horst Seehofer in einer TV-Gala im Münchner Prinzregententheater am Freitag, 15. Mai, 19.00 Uhr, zum 21. Mal verleihen. Die Gala wird live im Programm von 3sat übertragen.

Über den Preis. Der Bayerische Fernsehpreis in Form einer Panther-Figur aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg wird seit 1989 verliehen. Die Staatsregierung hat für herausragende Leistungen im deutschen Fernsehen ein Preisgeld von insgesamt 160.000 Euro ausgelobt.


16.04.2009

ZDF trauert um Rainer Hirsch

Das ZDF trauert um seinen Studioleiter in Niedersachsen, Rainer Hirsch, der im Alter von 60 Jahren gestorben ist.

ZDF-Intendant Markus Schächter: "Rainer Hirsch war ein Vollblutjournalist, ein versierter Nachrichtenmann. In den 'heute'-Nachrichten, im 'heute-journal', bei vielen Auslandseinsätzen, als langjähriger Korrespondent in Paris und zuletzt als Leiter des ZDF-Landesstudios in Niedersachsen hat er die Inlands- und Auslandsberichterstattung des Hauses ZDF maßgeblich mitgeprägt. Dafür haben wir ihm viel zu danken."

Rainer Hirsch, geboren 1948 in Wiesbaden, arbeitete bereits während seines Studiums für das ZDF-Landesstudio Hessen. 1975 kam er als Redakteur, Reporter und Modererator zum ZDF-Magazin "Drehscheibe", wechselte 1978 als Reporter und verantwortlicher Schlussredakteur zur Nachrichtensendung "heute" und 1981 in gleicher Funktion zum "heute-journal". Von 1989 bis 1992 war Rainer Hirsch als "erster Reporter" der Hauptredaktion Aktuelles bei Nachrichteneinsätzen und Großereignissen weltweit unterwegs, außerdem übernahm er Vertretungen für Korrespondenten in den verschiedensten ZDF-Auslandstudios.

Als Korrespondent im ZDF-Studio Südwesteuropa in Paris von 1992 bis 2000 gehörten zu Hirschs Berichtsgebiet nicht nur Frankreich, Spanien und Portugal, sondern auch die französischen Überseegebiete und die französischsprachigen afrikanischen Länder. Auch als Leiter des ZDF-Studios Niedersachsen in Hannover, seit 2001, war Rainer Hirsch neben seiner Berichterstattung aus dem Bundesland vielfach im Ausland unterwegs, unter anderem in Bazra, in Antalya und in Mexiko.


14.04.2009

Neues Gesicht bei den ZDF-Nachrichten

Mitri Sirin übernimmt Moderation der frühen "heute"-Sendungen.

Ab 7. Mai 2009 wird Mitri Sirin das Team der "heute"-Moderatoren im ZDF verstärken. In der Nachfolge von Kay-Sölve Richter, die zu "heute nacht" wechselt, wird der 38-Jährige vor allem die frühen Nachrichten innerhalb des "ZDF-Morgenmagazins" von 6.00 bis 9.00 Uhr aus Mainz präsentieren.
Mitri Sirin wurde 1971 in Rheine, Nordrhein-Westfalen, geboren. Seine Familie stammt aus der Türkei. Seit 1993 lebt er in Berlin. Er arbeitete bei verschiedenen Radio- und Fernsehsendern als Moderator und Reporter. Unter anderem präsentiert Sirin beim rbb seit 2005 das Nachrichtenmagazin "rbb aktuell". Darüber hinaus ist er Moderator von Sondersendungen und Live-Reporter des rbb in der Hauptstadt. Seit 2007 moderierte er außerdem beim WDR die "Lokalzeit".



06.04.2009

Jona Teichmann leitet ab Juni neu geschaffene Hörfunk-Programmgruppe Regionales

Funkhaus Europa-Chefin Jona Teichmann (45) wird ab Juni die neu geschaffene Hörfunk-Programmgruppe Regionales im Landesfunkhaus Düsseldorf leiten. Teichmann verantwortet somit künftig die gesamte Radio-Berichterstattung der WDR-Regionalstudios, die landespolitische Berichterstattung in Düsseldorf sowie das werktägliche NRW-Magazin Westblick (WDR 5). Die neue Programmgruppe ist direkt der Hörfunkdirektion unterstellt. „Jona Teichmann ist für diese neue Leitungsfunktion hervorragend geeignet. Als Programmchefin von Funkhaus Europa hat sie ihre Führungsstärke und Integrationskompetenz bestens bewiesen. Mit der neuen Programmgruppe Regionales vollziehen wir im Hörfunk nach, was es im Fernsehbereich schon gibt: Eine zentral gesteuerte und verantwortete regionale und landespolitische Berichterstattung, die in der Landeshauptstadt Düsseldorf angesiedelt ist. Davon verspreche ich mir eine weitere Stärkung des Regionalen im Hörfunk und eine gute Basis für die weitere Integration von Hörfunk, Fernsehen und Internet in den Studios“, sagte Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz.
Jona Teichmann, geboren im November 1963 in Mettmann, kam 1990 nach dem Studium der Journalistik, Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Dortmund zum WDR. Zuvor hatte sie ein Volontariat beim WDR absolviert und war außerdem freie Autorin für verschiedene Radio- und Fernsehredaktionen des Senders. Sie war auch als freie Mitarbeiterin der Rheinischen Post tätig. Im WDR arbeitete sie beim Jugendfunk (Riff), WDR 2 (vor allem Mittagsmagazin), WDR 5 (Redaktion Zeitgeschehen) und als Korrespondentin im Studio Bonn. 1999 war sie am Aufbau des Integrationsprogramms Funkhaus Europa beteiligt und leitete dort zunächst das deutschsprachige Wortprogramm. Seit Mai 2003 ist sie Programmchefin des Funkhaus Europa.


03.04.2009

Drei ZDF-Produktionen für CIVIS Fernsehpreis nominiert

Gleich drei Produktionen des ZDF sind in der Kategorie Information für den diesjährigen Deutschen CIVIS Fernsehpreis nominiert. Die Preisträger von Europas höchst dotiertem Medienpreis werden am 7. Mai 2009 in Berlin ausgezeichnet.
Aus der Reihe "37°" wurde die Dokumentation "Aus der Traum – Von der Rückkehr in die Heimat" nominiert. Der Film, der am 12. August 2008 im ZDF ausgestrahlt wurde, begleitet mehrere Protagonisten in ihrer neuen, alten Heimat. Er dokumentiert die letzten Tage der Spätaussiedler in Deutschland und beobachtet den Neuanfang nach der Rückkehr in ihr Heimatland.
"Die Weggeworfenen – Geschichte einer Abschiebung" erzählt von der Familie Kpakou, die im September 2006 nach Togo abgeschoben wurde, nach 13 Jahren in Deutschland. Die Familie war Anfang der 90er vor einer brutalen Diktatur in die Bundesrepublik geflohen. Der Film, ausgestrahlt am 17. Dezember 2008, zeichnet das Porträt einer aus dem Leben gerissenen Familie. Er erzählt von Teenagern, die verzweifelt versuchen, in einem für sie fremden Land, Fuß zu fassen.
Aus der sechsteiligen Reihe "Nächster Halt…", die 2008 erstmals in ZDF tivi, dem Kinder- und Jugendprogramm des ZDF ausgestrahlt wurde, ist die Folge "Das Fremde" nominiert. Zwei Jugendliche Moderatoren unternehmen eine Reise mit dem Bus. Sie steuern verschiedene Stationen an und treffen so auf Menschen, Situationen oder Informationen, die ihnen Antwort geben auf die Frage: Was ist eigentlich fremd, wie gehe ich mit dem Fremden um?
Den mit insgesamt 41.000 Euro dotierten Medienpreis erhalten herausragende Radio- und Fernsehbeiträge, die das friedliche Zusammenleben in der europäischen Einwanderungsgesellschaft fördern. Der Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt prämiert seit zwei Jahrzehnten Programmbeiträge in Radio und Fernsehen. Vergeben wurden über 160 Auszeichnungen und Preise. Neben weiteren europäischen Fernsehsendern ist das ZDF Medienpartner des CIVIS Fernsehpreises.



01.04.2009

Neuer Intendant des Nationalen Hörfunks


Dr. Willi Steul (57) tritt am 1. April sein Amt als Intendant des Nationalen Hörfunks an. Der Hörfunkrat des Deutschlandradios hatte Steul am 4. Dezember 2008 zum neuen Intendanten gewählt. Sein Vorgänger Prof. Ernst Elitz verabschiedet sich nach 15 Jahren an der Spitze des Deutschlandradios in den Ruhestand.
Dr. Willi Steul war seit Oktober 1998 Landessenderdirektor Baden-Württemberg des Südwestrundfunks (SWR) in Stuttgart. Zuvor wirkte er in der Aufbauphase des Nationalen Hörfunks vier Jahre lang als Chefredakteur von DeutschlandRadio Berlin, heute Deutschlandradio Kultur. Seine journalistische Laufbahn hatte der promovierte Ethnologe 1978 als Politikredakteur beim damaligen SWF in Baden-Baden begonnen. Es folgten Stationen als Hörfunkkorrespondent für den SWF und die ARD in Beirut, Bonn, Griechenland, Türkei, Zypern, Genf sowie als ARD-Sonderkorrespondent für Afghanistan.


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